Von Miriam Stro­pel

Nicht nur im Beruf, son­dern auch in zahl­rei­chen All­tags­si­tua­tio­nen brauchst du sie: Krea­ti­vi­tät. Beson­ders, wenn es darum geht, schnell eine Lösung zu finden. Zum Bei­spiel, wenn dir im letz­ten Moment eine Idee für ein Geburts­tags­ge­schenk ein­fal­len muss oder du Freunde zum Abend­es­sen ein­ge­la­den hast und nicht weiß, was du kochen sollst. An man­chen Tagen scheint es, als würde ein guter Ein­fall nach dem ande­ren kommen. Doch leider läuft es oft anders. Der Kopf scheint voll mit ande­ren Dingen zu sein, doch die Lösung für ein Pro­blem will ein­fach nicht auf­tau­chen. Krea­ti­vi­tät funk­tio­niert nicht auf Knopf­druck, doch mit den fol­gen­den fünf ein­fa­chen Metho­den kannst du sie stei­gern.

1. Rou­ti­nen ändern

Wir alle haben bestimmte Muster, nach denen wir unsere täg­li­chen Auf­ga­ben erle­di­gen. Doch indem du immer das glei­che machst und fest­ge­fah­rene Rou­ti­nen hast, kannst du deine Krea­ti­vi­tät lahm­le­gen. Ver­su­che einmal, etwas anders zu machen als sonst. Das können ganz ein­fa­che Ver­än­de­run­gen sein, wie einen ande­ren Weg zur Arbeit zu nehmen. Wenn du die Mög­lich­keit hast, führe einen Orts­wech­sel durch: Ver­lege deinen Arbeits­platz in ein Café oder in den Garten. Doch auch ein Umzug inner­halb des Büros kann wahre Wunder bewir­ken!

2. Medi­ta­tion

Mit­hilfe von Acht­sam­keits­trai­ning kannst du deinen Geist öffnen und damit auch offe­ner für neue Ideen werden. Wis­sen­schaft­ler haben fest­ge­stellt, dass Medi­ta­tion die Pro­blem­lö­sungs­fä­hig­keit ver­bes­sert und damit die Krea­ti­vi­tät stei­gert. Men­schen, die medi­tie­ren, finden ori­gi­nel­lere Lösun­gen und haben eine bes­sere Fokus­sie­rung, um die Ideen kon­zen­triert zu durch­den­ken. Um diese Eigen­schaf­ten zu stär­ken, hilft dir auch der 7Mind Kurs zum Thema Krea­ti­vi­tät. Du fin­dest ihn in der App unter der Kate­go­rie Poten­tiale”. Einen medi­ta­ti­ons­ähn­li­chen Zustand erreichst du auch beim Tag­träu­men.

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3. Tag­träume

Du warst eigent­lich gerade mit dem Abwasch beschäf­tigt und ertappst dich dabei, dass du die letz­ten zehn Minu­ten mit den Gedan­ken ganz woan­ders gewe­sen bist? Das ist ok! Wenn du ab und zu das Hier und Jetzt ver­lässt und dich in Tag­träume ver­lierst, kann das Stu­dien zufolge deine Krea­ti­vi­tät stei­gern. Deine Neu­ro­nen sind dann beson­ders aktiv. Der Psy­cho­loge Jona­than Schoo­ler hat her­aus­ge­fun­den, dass wäh­rend des Tag­träu­mens der prä­fron­tale Cortex arbei­tet, der unter ande­rem für die Lösung von Pro­ble­men zustän­dig ist. Der Zustand wird jedoch nicht akti­viert, wenn du nur auf dem Sofa liegst, son­dern bei mono­to­nen Auf­ga­ben, die dich geis­tig wenig for­dern. Wenn du das nächste Mal auf der Suche nach einer guten Idee bist, soll­test du es mal mit Bügeln oder Putzen ver­su­chen! Wäh­rend der Arbeits­zeit können Brain­stor­ming-Metho­den jedoch eine bes­sere Option sein. 

4. Brain­stor­ming

Du benö­tigst einen krea­ti­ven Ein­fall, aber dein Kopf ist leer? In der Gruppe sind wir meis­tens krea­ti­ver: Setze dich mit Freun­den oder Kol­le­gen zusam­men und ver­sucht es mit der bewähr­ten Brain­stor­ming Methode. Lasst den Gedan­ken freien Lauf und sam­melt alle Ideen, die euch ein­fal­len. So könnt ihr euch gegen­sei­tig inspi­rie­ren. Brain­stor­ming geht aber auch gut alleine. Ein guter Trick, um deine Krea­ti­vi­tät dau­er­haft zu stei­gern, ist es, wenn du dir jeden Morgen Zeit und ein Blatt Papier nimmst und ein­fach drauf los schreibst. Ganz egal, was dir durch den Kopf geht. Mit dieser Methode kannst du deine Gedan­ken anre­gen, ordnen und Platz für neue Ideen schaf­fen. Manch­mal hilft es aber auch, ein wenig Abstand zu nehmen. 

5. Aus­zeit nehmen

Wenn du ver­krampft nach einer Lösung suchst oder im Stress bist, fällt es umso schwe­rer, krea­tiv zu sein. Nimm dir eine Pause und beschäf­tige dich ohne schlech­tes Gewis­sen mit etwas ande­rem. Bücher, Gesprä­che oder ein Spa­zier­gang in der Natur können sehr inspi­rie­rend wirken. Obwohl du abge­lenkt bist, wird dein Unter­be­wusst­sein wei­ter­hin ver­su­chen, eine Lösung zu finden. Oft hilft es auch, eine Nacht drüber zu schla­fen und der Ein­fall kommt am nächs­ten Morgen fast wie von selbst. 

Krea­ti­vi­tät lässt sich nicht erzwin­gen und gerade wenn der Kopf mit so vielen ande­ren Gedan­ken voll ist, kann es schwer fallen, krea­tiv zu sein. Wich­tig ist, dass du dich nicht zu sehr unter Druck setzt. Manch­mal kommen die Ideen näm­lich erst, wenn du los­lässt.

Die Pod­cast­folge zum Impuls der Woche:


Krea­ti­vi­tät stei­gern mit Medi­ta­tion
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Bild­quelle: Rachael Gor­jes­tani auf Uns­plash

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