Laut einer aktuellen Umfrage der Krankenkasse Barmer GEK und der Bertelsmann-Stiftung ist den meisten Arbeitnehmern ein gutes Betriebsklima wichtiger als die Bezahlung. Einer weiteren Studie zufolge macht schlechte Stimmung im Büro sogar krank. Dabei reichen oft schon kleine Veränderungen, damit man sich am Arbeitsplatz wohler fühlt. Hier die sieben besten Tipps für gute Laune im Büro!

1. Smile!

Jeder kennt diese Tage, an denen das Wetter schlecht ist, das Outfit nicht sitzt und man am liebsten gleich wieder zurück ins Bett kriechen würde. Auch wenn es schwer fällt, versuche das Büro mit einem kleinen Lächeln zu betreten. Denn gute Laune steckt an. Deine Kollegen werden es dir garantiert mit einem fröhlichen “Guten Morgen” danken. Wer am Morgen schon grummelt, nimmt sich vor allem selbst die Chance auf einen guten Start in den Tag. Natürlich hat jeder Mal einen schlechten Tag, und wenn es einem wirklich nicht gut geht, sollte man das auch nicht zwanghaft unterdrücken. Stattdessen kann man seine Kollegen vorsichtig darauf hinweisen oder sogar um Unterstützung bitten. Ein aufmunterndes Lächeln der anderen kann unter Umständen Wunder bewirken!

2. Widme dich auch den kleinen Aufgaben

Kaffeekochen ist was für Praktikanten und um den vollen Mülleimer kümmert sich die Putzfrau? Teamarbeit bezieht sich nicht nur auf den eigentlichen Job, sondern auch auf das ganz alltägliche Büroleben. Und das kann jeder mitgestalten. Vielleicht brauchen die Pflanzen im Sommer eine Extraportion Wasser. Und deine Kollegen freuen sich bestimmt, wenn jemand spontan durchlüftet. Oft ist man so sehr mit den großen Aufgaben beschäftigt, dass man den Blick für die kleinen Dinge verliert. Die sind aber wichtig für eine gute Stimmung. Also: Mach kurz Pause und schnapp dir die Gießkanne! Und damit sind wir auch schon beim nächsten Punkt.

3. Mache kleine und große Pausen

Mittagspause vor dem Bildschirm, nach der Arbeit noch schnell Freunde treffen, abends Zeit mit der Familie. So ein Nonstop-Programm wirkt sich auch auf die Stimmung im Büro aus. Umso wichtiger, dass man kleine und große Pausen einlegt. Denn Regeneration ist essentiell für unser Wohlbefinden! Damit tust du nicht nur dir selbst etwas Gutes, sondern auch deinem Umfeld. Wann hast du das letzte Mal deine Mittagspause voll ausgeschöpft? Schau, wo du dir in deinem Alltag kleine und große Pausen nehmen kannst. Es ist dabei auch völlig ok, wenn einem mal nicht nach Mittagessen mit den Kollegen ist. Manchmal fühlt man sich einfach nicht besonders kommunikativ. Nimm dir in deiner Pause ganz bewusst das, was du brauchst.

Effektiv Pause machen mit Meditation:

7Mind kostenlos starten


4. Sprich deine Bedürfnisse aus. Und respektiere die der anderen

Gute Kommunikation und regelmäßiger Austausch sind wichtig für ein gutes Betriebsklima. Jeder hat allerdings einen anderen Arbeitsrhythmus. Während die einen vielleicht am Vormittag aktiver sind, kommen andere erst am Nachmittag so richtig in Fahrt. Oder aber du brauchst viel Ruhe zum arbeiten und kannst dich nur schlecht konzentrieren, wenn dein Gegenüber viel telefoniert oder ständig mit der Snack-Tüte raschelt. Manche brauchen sogar Musik, um richtig in den Flow zu kommen. Sprich deine Bedürfnisse offen aus und akzeptiere die kleinen Besonderheiten deiner Kollegen. Denn die machen das Büroleben erst abwechslungsreich und lebendig.

5. Ordnung im Innen und Außen halten

Du hast das Gefühl, dir wächst alles über den Kopf? Erstmal kurz durchatmen. Und dann am besten mit dem eigenen Schreibtisch beginnen. Vielleicht steht da noch die Kaffeetasse von letzter Woche oder du hast einen Stapel alter Dokumente gesammelt, die du gar nicht mehr brauchst? Mach Platz um dich herum – und damit auch im Kopf. Klarheit und Struktur am Arbeitsplatz können dabei helfen, sich zu fokussieren und den täglichen Aufgaben besser nachzukommen. Das Gleiche gilt auch für das ganze Büro. Wenn die leeren Bierkästen vom letzten Afterwork noch unterm Tisch stehen, dann schnapp sie dir einfach auf dem Weg nach Hause und spendiere deinen Kollegen vom Pfandgeld eine Runde Eis!

6. Mach dir auch mal Luft

Genauso wie in der Familie oder im Freundeskreis, kann es natürlich auch am Arbeitsplatz zu kleinen und großen Konflikten kommen. Das ist ganz normal, schließlich verbringt man mit seinen Kollegen viel Zeit. Sprich es an, wenn dich etwas stört. Sollte dich etwas an einer bestimmten Person ärgern, ist es besser, das persönlich zu besprechen. Solange die Kritik konstruktiv bleibt und ihr respektvoll miteinander umgeht, habt ihr den Konflikt sicher schnell gelöst. Wichtig ist, dass euer Gespräch sachlich bleibt und beide Parteien es nicht persönlich nehmen, wenn es mal zu Meinungsverschiedenheiten kommt. Also trau dich ruhig und mach dir auch mal Luft. Gemeinsame Krisen können letztlich auch verbinden, wenn man sich am Ende wieder auf das gemeinsame Ziel fokussiert.

7. Gemeinsame Freizeit genießen

Wichtig für ein gutes Arbeitsklima ist nicht nur die Arbeit selbst, sondern auch die Freizeit! Gemeinsam etwas zu unternehmen, stärkt die Beziehung unter Kollegen und schafft einen schönen Ausgleich zum Arbeitsalltag. Wie wäre es mit Pizzaessen, einer Runde Tischtennis im Park oder einer gemeinsamen Meditation vor dem Mittagessen? Was es auch ist, genießt eure gemeinsame Zeit abseits des Schreibtisches. So lernt ihr euch nochmal auf ganz andere Art kennen und könnt die großen Aufgaben des Jobs mit viel frischer Energie meistern.

Das könnte dich auch interessieren:

Geben und nehmen am Arbeitsplatz
Work smarter not harder
Die Macht des Lobens

Weniger Stress durch Meditation:

new_test_button