Mens sana in corpore sano: schon seit tausenden Jahren ist bekannt, dass gesunder Körper und gesunder Geist zusammenhängen. Meditation trainiert also nicht nur deinen Kopf. Regelmäßiges Meditieren stärkt das Immunsystem, beugt Bluthochdruck vor, mildert Kopfschmerzen und hilft bei Schlafproblemen sowie stressbedingten Erkrankungen – wissenschaftlich erwiesen.

Wie geht es mir eigentlich gerade?

Ein leichtes Gefühl des Unwohlseins ist für viele von uns regelmäßiger Begleiter im Alltag. Und häufig nehmen wir das gar nicht bewusst wahr. Entweder ist das Unbehagen nicht stark genug, als dass wir es beachten würden, oder wir unterdrücken die Signale unseres Körpers, weil sie gerade nicht in den Tag passen. Dabei ist mehr Achtsamkeit für das eigene Wohlbefinden ein wichtiger Schritt zu einer besseren Gesundheit.

Meistens sagt uns der Körper ziemlich genau, wie es ihm gerade geht und was er gerade braucht. Doch diese Vielzahl kleiner Signale konkurriert mit der Reizüberflutung des Alltags – sowohl bei der Arbeit als auch in der Freizeit. Meditation hilft dir, eine größere Sensibilität für deinen Körper zu entwickeln, besser zu verstehen, was in deinem Inneren passiert und zu erkennen, was dir gut tut.

Wie Meditation dich gesünder macht

Eine besondere Bedeutung in der Verbindung von Körper und Geist kommt dem Atem zu. Durch achtsames Atmen lernst du, dich nach innen zu fokussieren und deinen Körper besser zu verstehen. Meditation bringt dich ins innere Gleichgewicht, wirkt positiv auf die biochemischen Vorgänge im Körper, verbessert dein Immunsystem und reduziert eine Reihe von stressbedingten Krankheiten wie Schlafprobleme, Kopfschmerzen und Bluthochdruck. Bei chronischen Schmerzen, etwa durch Rückemprobleme, kann Meditation den Umgang erleichtern und so Linderung verschaffen. Und auch wenn sich der natürliche Alterungsprozess nicht aufhalten lässt: Meditation hilft, die DNA vor Verfall zu schützen und vor allem geistig länger fit zu bleiben.

Der 7Mind-Kurs Gesundheit zeigt dir, wie du ein stärkeres Bewusstsein für das Zusammenspiel von Körper und Geist entwickelst, die Signale deines Körpers genauer wahrnimmst und besser verstehst, was dir gut tut.

GESUNDHEIT STÄRKEN DURCH MEDITATION:

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Gesünder dank Meditation: Wissenschaftliche Studien

Angstreduktion und ein effektiveres Immunsystem (Davidson, Kabat-Zinn et al., 2003)

Nach einem achtwöchigen Achtsamkeitstraining zeigten sich bei Biotech-Angestellten verminderte Angstzustände sowie signifikant höhere Aktivitäten in Hirnbereichen, die mit positiven Emotionen assoziiert sind. Zudem entwickelten Teilnehmer mehr Antikörper nach einer Grippe-Impfung. Ihr Immunsystem reagierte also effektiver als bei Nichtmeditierenden.

Weniger Krankheitsleiden (Barrett et al.,2012)

Ist man dann doch einmal krank, hilft die Achtsamkeitsmeditation dabei, die Symptome zu verringern. Die Versuchsteilnehmenden, die meditierten, waren durchschnittlich vier Tage kürzer an Atemwegsinfekten erkrankt als die Kontrollgruppe. Die Gruppe, die sich sportlich betätigte, zeigte zwar die gleichen Effekte. Allerdings schätzte die Meditationsgruppe den Schweregrad ihres Infekts auffällig geringer ein als die Sport- und besonders als die Kontrollgruppe. Meditierende leiden subjektiv weniger.

Achtsamkeit gegen chronischen Rückenschmerz (Cherkin et al., 2016)

In einer Untersuchung mit Patienten, die an chronischen Rückenschmerzen litten, erwies sich Meditationstraining (MBSR: Mindfulness Based Stress Reduction) als wirksamer als die normale ärztliche Behandlung. Neben einem psychotherapeutischen Programm war das Meditationstraining die Behandlung, die den Patienten am meisten Linderung verschaffte. Bereits nach acht Wochen berichteten die Patienten weniger Schmerzen und einen Rückgang der funktionellen Einschränkungen im Rücken. Diese Ergebnisse blieben über ein Jahr stabil.

Jünger im Kopf (Luders et al., 2015 & Marciniak et al., 2014)

Ewige Jugend kann Meditation nicht versprechen, aber eine deutlich bessere mentale Fitness im Alter. In einer Studie mit Langzeitmeditierenden stellte sich heraus, dass diese verglichen mit Gleichaltrigen einen geringeren Rückgang der grauen Zellen hatten. Der Rückgang der grauen Zellen ist u. a. dafür verantwortlich, dass Konzentration und Gedächtnis im Alter schlechter werden. Meditation führt nachweislich zu einer Verbesserung von Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Sprachkompetenz und kognitiver Flexibilität. Mit Meditation bleibt man somit zwar nicht für immer jung, aber für immer jünger.