Medi­ta­tion macht glück­lich! Denn regel­mä­ßi­ges Acht­sam­keits­trai­ning för­dert dein Wohl­be­fin­den von innen heraus. So lässt du dich nicht mehr so leicht aus der Ruhe brin­gen, wirst freier von äuße­ren Ein­flüs­sen, zufrie­de­ner und offe­ner. Offe­ner für die schö­nen Momente im Leben, deine eige­nen Bedürf­nisse und im Umgang mit ande­ren. Das beste Rezept zum Glück­lich­sein. :)

Was unter­schei­det glück­li­che Men­schen von ande­ren?

Wir alle haben eine dif­fuse Vor­stel­lung davon, was glück­lich macht. Der Lotto-Gewinn? Der Top-Job? Die per­fekte Bezie­hung? Und auch die moderne Psy­cho­lo­gie – genauer: die Glücks­for­schung – ver­sucht seit Jahren her­aus­zu­fin­den, was die glück­lichs­ten Men­schen vom Rest unter­schei­det. Was macht ein glück­li­ches und erfüll­tes Leben aus? Dabei stoßen die For­scher vor allem auf ein Thema, das in öst­li­chen Phi­lo­so­phien und Reli­gio­nen schon seit Jahr­tau­sen­den im Zen­trum steht – im Moment leben” zu können. 

Aber was heißt das, im Moment leben? Viel zu oft sind wir in Gedan­ken ver­lo­ren. Wir denken über die Zukunft nach – was wir alles noch zu tun haben, was wir uns wün­schen, wie gut alles wird, wenn denn nur noch diese eine letzte Hürde über­wun­den ist. Oder wir brüten über der Ver­gan­gen­heit – ver­gan­gene Gesprä­che oder Situa­tio­nen, Dinge, die uns geär­gert haben oder Zeiten, in denen alles besser war”. 

Was wir dabei oft ver­pas­sen ist der jet­zige Moment. Wo wir gerade sind, wie wir uns fühlen, welche Ein­drü­cke wir gerade wahr­neh­men könn­ten. Auch Glücks­mo­mente ver­lie­ren an Wich­tig­keit und gehen im Alltag unter. Doch Acht­sam­keit und Medi­ta­tion können dir helfen, Gedan­ken und Emo­tio­nen acht­sam zu beob­ach­ten und Grü­be­leien zu redu­zie­ren. So gelingt es, den Moment stär­ker wahr­zu­neh­men.

Die Ent­de­ckung der Acht­sam­keit”

Als Acht­sam­keit vor über vier­zig Jahren erst­mals wis­sen­schaft­lich erforscht wurde, ging es vor allem darum, Stress­pa­ti­en­ten zu helfen. All jene hoff­nungs­lo­sen Fälle im Kran­ken­haus der Uni­ver­sity of Mas­sa­chu­setts, denen die Schul­me­di­zin ein­fach nicht wei­ter­hel­fen konnte, wurden Teil von Jon Kabat Zinns Acht­sam­keits­ba­sier­ten Stress­re­duk­ti­ons­pro­gramm”. Die Ergeb­nisse waren so beein­dru­ckend, dass sich in den fol­gen­den Jahr­zehn­ten – trotz Wider­stand und Skep­sis von vielen Seiten – ein reges Inter­esse an Acht­sam­keit ent­wi­ckelte.

Inzwi­schen bele­gen über zehn­tau­send Stu­dien die viel­fäl­ti­gen posi­ti­ven Aus­wir­kun­gen von regel­mä­ßi­gem Acht­sam­keits­trai­ning. Diese rei­chen von erhöh­ter Stress­re­sis­tenz und ver­bes­ser­ter Auf­merk­sam­keit bis zu mehr Lebens­freude und einem stär­ke­ren Immun­sys­tem. Und auch im Gehirn selbst sind die Wir­kun­gen der Medi­ta­tion nach­weis­bar.

Was Medi­ta­tion im Gehirn bewirkt

Wis­sen­schaft­ler haben nach­ge­wie­sen, dass Acht­sam­keits­trai­ning die Ver­bin­dung zwi­schen zwei Hirn­area­len stärkt, die eine beson­ders große Rolle bei der Erfah­rung von Stress und Angst spie­len: Amyg­dala und prä­fron­ta­ler Cortex (PFC).

Die Amyg­dala ist dafür zustän­dig, unse­ren Körper in Stress und Alarm­be­reit­schaft zu ver­set­zen. Der PFC kon­trol­liert Gedan­ken und Emo­tio­nen. Regel­mä­ßige Medi­ta­tion stärkt nicht nur die Ver­bin­dung zwi­schen diesen Berei­chen, son­dern kann sogar dazu führen, dass der PFC ins­ge­samt wächst. So gibt dir regel­mä­ßi­ges Acht­sam­keits­trai­ning nach und nach mehr Kon­trolle über deine Impulse und Emo­tio­nen.

Wieso Medi­ta­tion dich tat­säch­lich glück­li­cher macht

Ewiges Glück kann dir natür­lich auch Medi­ta­tion nicht ver­spre­chen. Das Leben steckt voller unvor­her­seh­ba­rer Irrun­gen und Wir­run­gen. Aber Acht­sam­keit kann dir helfen, damit gelas­se­ner umzu­ge­hen, nega­ti­ves leich­ter zu ver­ar­bei­ten und Glücks­mo­mente stär­ker zu erle­ben.

Denn mit regel­mä­ßi­ger Übung ver­schafft dir Medi­ta­tion mehr Kon­trolle über deine Gedan­ken und Emo­tio­nen, redu­ziert Stress, ver­hilft dir zu mehr innere Ruhe und macht dich freier von äuße­ren Ansprü­chen. Gleich­zei­tig stärkt sie deine Fähig­keit, ganz da zu sein und das Glück in den klei­nen Momen­ten des Lebens zu genie­ßen. Wie genau das funk­tio­niert, zeigt dir der 7Mind-Kurs zum Thema Glück.

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Glück­li­cher dank Medi­ta­tion: Wis­sen­schaft­li­che Stu­dien

The app in hap­pi­ness (How­ells, 2015)

In einer Studie konn­ten die Teil­neh­men­den selbst aus­wäh­len, ob sie zehn Tage per Smart­phone medi­tie­ren woll­ten oder nicht. Nach zehn Tagen berich­tete die App-Medi­ta­ti­ons­gruppe mehr posi­tive Gefühle und weni­ger depres­sive Sym­ptome, wie z.B. Nie­der­ge­schla­gen­heit. Je mehr Spaß die Medi­tie­ren­den dabei hatten, desto größer war der Zusam­men­hang mit posi­ti­ven Gefüh­len, die dafür sorg­ten, dass sie Glück emp­fan­den. Die Kon­troll­gruppe, also die Per­so­nen, die sich gegen das Medi­tie­ren ent­schie­den hatten, zeig­ten dage­gen keine Ver­än­de­rung. Medi­tie­ren am Smart­phone funk­tio­niert also.

Die Wirk­me­cha­nis­men hinter Acht­sam­keit (Campos, 2015)

Medi­ta­tion macht glück­li­cher. Das hat inzwi­schen fast jeden erreicht. Aber warum?
Um das her­aus­zu­fin­den, haben die Wis­sen­schaft­ler um Daniel Campos 365 Men­schen unter­sucht und dabei her­aus­ge­fun­den: Zwei Facet­ten von Acht­sam­keit (Beob­ach­tung und Bewusst­sein) stehen in direk­ter Bezie­hung mit Glück. Wer im acht­sa­men Beob­ach­ten und im Sich bewusst sein“ geübt ist, ist glück­li­cher.