von Helena Pabst

In Umbruch­pha­sen werden wir oft etwas melan­cho­lisch. Ob es der letzte Tag im Urlaub ist, das Ende eines Arbeits­ver­hält­nis­ses oder eben der Jah­res­wech­sel – jede dieser Situa­tio­nen lässt uns dar­über nach­den­ken, was war, und ein biss­chen nervös werden vor dem, was nun kommt. 

Doch so sehr einen diese Zeiten auch bewe­gen, sie sind wich­tig und not­wen­dig, um das Ver­gan­gene hinter sich zu lassen, neue Kraft zu schöp­fen und sich wei­ter­zu­ent­wi­ckeln – wenn man sie denn rich­tig nutzt. Nutzt, um sich seiner eige­nen Stär­ken bewusst zu werden und Pläne zu fassen, wie man diese so rich­tig ent­fal­ten kann. 

Mach dir deine Stär­ken bewusst – und spiel sie so rich­tig aus!

Jeder von uns hat Schwä­chen. Aber eben auch Stär­ken! Doch viel zu oft denken wir nur dar­über nach, was wir alles falsch machen, nicht gut genug können oder an uns ver­bes­sern soll­ten – beson­ders wenn es um die Neu­jahrs­vor­sätze geht. Wie wäre es, wenn du den Fokus einmal ver­schiebst? Und in den Tagen zwi­schen den Jahren” ganz bewusst dar­über nach­denkst, was deine größ­ten Stär­ken sind! 

Lass für dich Revue pas­sie­ren, was du in diesem Jahr rich­tig gut gemacht hast und welche Talente dir dabei gehol­fen haben. Was du für Kom­pli­mente bekom­men hast. Wer dir dank­bar ist. Und dann baue darauf auf und lass in deine Vor­sätze für das neue Jahr ein­flie­ßen, wie du deine Stär­ken noch besser nutzen kannst. Für dich und für die Men­schen um dich herum! Jeder von uns hat Talente, die er oder sie nicht nur privat und beruf­lich nutzen kann, son­dern auch, um die Welt ein klei­nes biss­chen besser zu machen. 

Was macht glück­li­cher, als in etwas so rich­tig gut zu sein?

Du kannst toll schrei­ben, aber in deinem Job ist das nicht gefragt? Sicher gibt es eine Initia­tive in deiner Nähe, die Unter­stüt­zung für ihre Öffent­lich­keits­ar­beit braucht. Du liebst Kinder aber deine sind schon aus dem Haus? Viel­leicht freuen sich die Nach­barn über Unter­stüt­zung. Du sprichst eine unge­wöhn­li­che Spra­che und kommst nicht dazu sie anzu­wen­den? Wie wäre es mit einem Tandem?

Es gibt unzäh­lige Mög­lich­kei­ten, deine Stär­ken zu nutzen, etwas posi­ti­ves für andere zu bewir­ken – und dich selbst dabei zu ent­fal­ten. Und selbst wenn dazu ein paar Extra-Stun­den neben der Arbeit anfal­len, sie werden dich garan­tiert glück­li­cher machen als der nächste Net­flix-Abend oder Knei­pen­be­such. Denn kaum etwas ist moti­vie­ren­der als seine größ­ten Talente rich­tig aus­zu­le­ben, posi­ti­ves Feed­back zu bekom­men und sich in dem wei­ter­zu­ent­wi­ckeln, was man am liebs­ten tut und am besten kann. 

Also wenn dieser Tage die Melan­cho­lie Einzug hält, ver­such nicht zu lange daran fest­zu­hal­ten, was im ver­gan­ge­nen Jahr alles schwie­rig war. Denk statt­des­sen dar­über nach, was du am besten kannst, was dir die größte Freude macht, und wie du diese Dinge nutzen kannst – für dein eige­nes Glück 2018 und viel­leicht sogar das der Men­schen um dich herum. 

Stär­ken ent­de­cken durch Medi­ta­tion:
7Mind kos­ten­los star­ten




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