Stress ist ein Mas­sen­phä­no­men. Allein in Deutsch­land fühlen sich ein Drit­tel der Arbeit­neh­mer durch ihren Job gestresst. Und das ist gefähr­lich, denn Stress stellt eine ernst­hafte Bedro­hung für unsere kör­per­li­che und psy­chi­sche Gesund­heit dar. Dass die Dau­er­be­las­tung lang­fris­tig krank macht, beweist die stei­gende Zahl der Erschöp­fungs­er­schei­nun­gen bei Arbeit­neh­mern, wie zum Bei­spiel Blut­hoch­druck, chro­ni­sche Mus­kel­ver­span­nun­gen, und immer häu­fi­ger auch das Phä­no­men Bur­nout. Tat­säch­lich ist das Bur­nout mitt­ler­weile zur Volks­krank­heit gewor­den. Nach Schät­zun­gen von Gesund­heits­ex­per­ten und Kran­ken­kas­sen sind bis zu 13 Mil­lio­nen Arbeit­neh­mer in Deutsch­land betrof­fen. Umso wich­ti­ger wird die Frage nach wirk­sa­men Prä­ven­tiv­maß­nah­men, die jedem zugäng­lich sind und der kör­per­li­chen und emo­tio­na­len Erschöp­fung ent­ge­gen­wir­ken.

Aus diesem Grund haben Mind-Body-Experte Tobias Esch, Hannah Mölt­ner und Co-Foun­der von 7Mind Jonas Leve die Wirk­sam­keit von app­ba­sier­tem Acht­sam­keits­rai­ning unter­sucht. Im Fokus stand die Frage, ob mobile Acht­sam­keit die Gesund­heit berufs­tä­ti­ger Per­so­nen ver­bes­sern kann. 

Per App gegen die Erschöp­fung

Acht­sam­keit bedeu­tet nichts ande­res, als seine Auf­merk­sam­keit bewusst aus­zu­rich­ten, und sich auf den gegen­wär­ti­gen Moment zu kon­zen­trie­ren. Es geht vor allem darum, die eige­nen Gefühle, Gedan­ken und Sin­nes­ein­drü­cke offen und wert­frei wahr­zu­neh­men. Zahl­rei­che Stu­dien bele­gen, dass Acht­sam­keits­me­di­ta­tion Berufs­tä­tige dabei unter­stützt, offe­ner für das eigene Umfeld zu werden, aber auch krea­tive Pro­blem­lö­sun­gen zu finden und die eige­nen Bedürf­nisse zu erken­nen. Alle­samt essen­ti­elle Fak­to­ren für die Arbeits­zu­frie­den­heit und ein gesun­des Enga­ge­ment am Arbeits­platz, das einen nicht aus­laugt, son­dern zur Zufrie­den­heit bei­trägt.

Die aktu­elle For­schung zeigt, dass Acht­sam­keit trai­nier­bar ist — auch per App. Aller­dings fehl­ten im deutsch­spra­chi­gen Raum bis­lang wis­sen­schaft­li­che Stu­dien, um die Wirk­sam­keit von app­ba­sier­tem Acht­sam­keits­trai­ning zu bele­gen. Dabei hat Acht­sam­keit-to-go” einen ent­schei­den­den Vor­teil gegen­über ande­ren Trai­nings: Eine App hat man immer in der Tasche. Beson­ders für Berufs­tä­tige erleich­tert sich dadurch der Ein­stieg in das Thema, denn das Trai­ning kann von über­all aus begon­nen werden. 

Um die posi­ti­ven Aus­wir­kun­gen auf Stress am Arbeits­platz zu bele­gen, haben 146 Berufs­tä­ti­gen 14 Tage lang die 7Mind App genutzt. Ver­gli­chen wurden die Ergeb­nisse mit 160 Arbeit­neh­mern, die im glei­chen Zeit­raum keinen Zugang zur App hatten. 

Mit Medi­ta­tion zu mehr Arbeits­zu­frie­den­heit

Zu Beginn der Studie wurden alle 306 Pro­ban­den zu ver­schie­de­nen Varia­blen befragt, die unter ande­rem als wich­tige Fak­to­ren in der Bur­nout Prä­ven­tion gelten. Dabei ging es primär um ihre Arbeits­zu­frie­den­heit, ihr Enga­ge­ment, die eigene Krea­ti­vi­tät, emo­tio­nale Erschöp­fung, emo­tio­nale Intel­li­genz und Selbst­wirk­sam­keit. Selbst­wirk­sam­keit ist beson­ders wich­tig für die Zufrie­den­heit am Arbeits­platz, denn sie sorgt dafür, dass man sich fähig fühlt, sein Leben nach den eige­nen Vor­stel­lun­gen zu gestal­ten, und auch beruf­lich einen Ein­fluss nehmen zu können.

Im Anschluss nutzte knapp die Hälfte der Gruppe das Acht­sam­keits­trai­ning von 7Mind über einen zwei­wö­chi­gen Zeit­raum. Nach der Test­phase beant­wor­te­ten die Teil­neh­mer den glei­chen Fra­ge­bo­gen erneut. Das Ergeb­nis: Die Inter­ven­ti­ons­gruppe zeigte signi­fi­kante Unter­schiede in fast allen Berei­che. Beson­ders stark ver­än­derte sich das Erschöp­fungs­le­vel der Teil­neh­mer. Aber auch in den ande­ren Varia­blen – Arbeits­en­ga­ge­ment, Arbeits­zu­frie­den­heit, Inno­va­tion & Krea­ti­vi­tät sowie Selbst­wirk­sam­keit – wurden Ver­än­de­run­gen erzielt. Bei den Teil­neh­mern, die in der glei­chen Zeit keine Acht­sam­keits­me­di­ta­tion durch­führ­ten, konn­ten keine Ver­än­de­run­gen gemes­sen werden. 

Gesün­der durch den Alltag dank Acht­sam­keit

Die Studie ver­deut­licht, dass bereits sieben Minu­ten am Tag über einen 14-tägi­gen Zeit­raum aus­rei­chen, um mit der 7Mind App im Berufs­kon­text posi­tive Effekte zu erzie­len. Damit bietet das Acht­sam­keits­trai­ning von 7Mind eine viel­ver­spre­chende Mög­lich­keit, um Acht­sam­keit in den Berufs­all­tag zu inte­grie­ren und Erschöp­fungs­er­schei­nun­gen effek­tiv ent­ge­gen­zu­wir­ken. Die Studie zeigt außer­dem, dass Medi­ta­tion einen beson­de­ren Ein­fluss auf die Arbeits­zu­frie­den­heit hat, die essen­ti­ell wich­tig ist, um Bur­nout und stress­be­ding­ten Krank­hei­ten vor­zu­beu­gen.

In nur weni­gen Minu­ten am Tag kann man nicht nur Stress am Arbeits­platz vor­beu­gen, son­dern emp­fin­det auch mehr Gelas­sen­heit in ande­ren Lebens­be­rei­chen. Denn Acht­sam­keits­trai­ning wirkt sich nach­weis­lich auch auf soziale Bezie­hun­gen, das Glücks­emp­fin­den, die Schlaf­qua­li­tät und sogar das Selbst­ver­trauen aus. So ent­steht eine neue Form der Auf­merk­sam­keit sich selbst und ande­ren gegen­über, die es einem ermög­licht, mit­hilfe von geis­ti­ger Prä­senz, die eigene Wider­stands­fä­hig­keit zu erhö­hen und lang­fris­tig mehr Zufrie­den­heit in den Alltag zu inte­grie­ren.

Die kom­plette Studie kannst du im Thieme Jour­nal Das Gesund­heits­we­sen“ nach­le­sen.


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