von Alex­an­dra Gojowy

1. Ich habe Hunger

Sobald man die Augen schließt und alle äuße­ren Reize in den Hin­ter­grund treten, wird man sich seiner kör­per­li­chen Emp­fin­dun­gen immer mehr bewusst. Wenn du am Morgen direkt von deinem Bett aufs Medi­ta­ti­ons­kis­sen plumpst, kennst du diese Gedan­ken bestimmt allzu gut. Früh­stü­cken, die erste Tasse Kaffee, die warme Dusche. Am besten du nimmst ein­fach wahr, welche Bedürf­nisse sich gerade zeigen. Dein Körper weiß mor­gens näm­lich ganz genau, was er braucht, um gut in den Tag zu star­ten.

2. Bin ich schon im Moment?

Oder auch: Ist das schon DER Moment? Leider kommt das Hier und Jetzt nicht mit wehen­den Fahnen und Trom­pe­ten. Wenn man den Moment erfährt, ist man ein­fach da – wach und anwe­send. Mehr pas­siert nicht, außer, dass man nicht mehr darauf wartet, bis sich das Jetzt” ein­stellt. Zwi­schen all den Gedan­ken und Gefüh­len gibt es aber auch kleine Pausen. Ganz so, wie zwi­schen zwei Atem­zü­gen. Auch wenn es nur ein Mil­li­se­kunde ist; ver­su­che einmal, dich auf diese Lücke zu kon­zen­trie­ren.

3. Mein linker Fuß ist ein­ge­schla­fen

Wenn du im Schnei­der­sitz medi­tierst, ist dir dieser Gedanke sicher­lich nicht fremd. Egal, ob links über rechts oder anders­herum – gerade als Ein­stei­ger ist die Posi­tion noch unge­wohnt und fühlt sich nach eini­gen Minu­ten gar nicht mehr so bequem an. Unser Tipp: Halte die Beine aktiv. Du kannst sie zum Bei­spiel kurz aus­stre­cken oder deine Füße flexen. Wich­tig ist außer­dem, dass du hoch genug sitzt und deine Knie unter­halb des Beckens plat­ziert sind. Du musst aber nichts aus­hal­ten, was dir unan­ge­nehm ist. Kor­ri­giere ein­fach deine Kör­per­hal­tung, anschlie­ßend hast du genug Zeit, dich wieder auf deine Praxis zu kon­zen­trie­ren.

4. Meine Nase juckt

Kennst du noch das Gefühl, mitten in der Unter­richts­stunde einen Lach­an­fall unter­drü­cken zu müssen? Ähn­lich ist es, wenn man gerade ganz im Moment ver­sin­ken möchte und plötz­lich die Nase juckt. Juckende Kör­per­teile zeigen sich leider genau dann, wenn man ganz still sitzt und weiß, dass einen jede schnelle Bewe­gung aus der Balance bringt. Leider gibt es nur zwei Vari­an­ten: aus­sit­zen oder krat­zen. Und im Sommer darauf hoffen, dass es keine Mücke ins Schlaf­zim­mer geschafft hat. ;)

Zur Ruhe kommen mit Medi­ta­tion:
7Mind kos­ten­los star­ten


5. Huch, abge­schweift

Still­sit­zen. End­lich Zeit, dass Wochen­ende zu planen. Oder das Abend­es­sen. Oder viel­leicht doch das Outfit für den nächs­ten Tag? Ach nee, besser man nimmt noch­mal die Gesprä­che des letz­tes Dates aus­ein­an­der und ver­liert sich dabei in den kleins­ten Details.…Stopp! Abschwei­fen tut jeder von uns, die Frage ist nur, wie wir mit den auf­kom­men­den Gedan­ken umge­hen. Gedan­ken ziehen näm­lich ein­fach vorbei, wenn man ihnen nicht nach­hängt und der Ver­su­chung wider­steht, die inne­ren Dia­loge wei­ter­zu­spin­nen.

6. Müsste die Zeit nicht eigent­lich schon um sein?

Ja, auch wenige Minu­ten der Medi­ta­tion können einem sehr lange vor­kom­men. Je nach Gelas­sen­heits­grad und Tages­form, fühlt man die innere Unruhe manch­mal schon ziem­lich schnell auf­stei­gen. Wie lautet das alte Zen-Sprich­wort? Du soll­test täg­lich 20 Minu­ten medi­tie­ren. Außer wenn du zu beschäf­tigt bist, dann soll­test du eine Stunde medi­tie­ren.” Je unru­hi­ger du bist, desto nöti­ger hast du wahr­schein­lich genau diese Aus­zeit. Genieße sie!

7. Omm, Eiiin­at­ment, Auuus­at­men

Das Om” schleicht sich nicht nur in den Kopf geüb­ter Yogis. Om ist in seinem Ursprung ein Klang, der Körper, Geist und Seele in den Ein­klang brin­gen soll. Tat­säch­lich können Man­tras wäh­rend der Medi­ta­tion dabei helfen, im Moment zu blei­ben. Beson­ders dann, wenn der Kopf sehr voll ist. Wenn du dich mit einem bestimm­ten Mantra nicht wohl fühlst, sind ange­lei­tete Medi­ta­tion beson­ders effek­tiv, um die Auf­merk­sam­keit zu halten und sich auf den Atem zu kon­zen­trie­ren.

Ent­span­nung durch Medi­ta­tion:
7Mind kos­ten­los star­ten


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Bild: Asique Alam auf Uns­plash