Wenn Eltern gefragt werden, was sie sich für ihre Kinder wünschen, kommt eine Antwort ganz besonders oft: ein glückliches Leben. Und auch für sich selbst würden die meisten Menschen wahrscheinlich die gleiche Antwort geben. Doch was macht ein glückliches Leben aus? Und wie ist der Weg dorthin?

Was macht ein glückliches Leben aus?

Natürlich gibt es keine pauschale Antwort, was Glück ausmacht. Jeder hat seine eigenen Prioritäten. Einen gemeinsamen Nenner konnten Glücksforscher jedoch inzwischen identifizieren: Die Fähigkeit, im Moment zu leben. Einer der wichtigsten Aspekte von Achtsamkeit.

Deshalb wollen wir dir ein paar einfache Rituale vorstellen, die mehr Achtsamkeit für die kleinen Glücksmomente in dein Leben bringen können. Als erste Idee: Die „Drei Gute Dinge“-Reflektion. Dieses Ritual mag einfach klingen, hat sich aber in Studien als überaus effektiv erwiesen.

So funktioniert die „Drei Gute Dinge“-Reflektion

Nimm dir abends vor dem Schlafengehen ein paar Minuten Zeit, vielleicht einen Notizblock (oder dein Tagebuch) und einen Stift zur Hand und denke kurz über den vergangenen Tag nach. Ziel dabei ist es, drei Momente zu finden, die gut gelaufen sind oder dich gefreut haben. Nicht jeder Tag bietet große Ereignisse und überwältigende Leistungen. Deshalb sind bei diesem Ritual die kleinen Freuden genau so wichtig wie die großen.

Geh am besten folgendermaßen vor:

1) Gib dem Glücksmoment einen Namen (zum Beispiel „Maria aus der Buchhaltung hat mir zugelächelt“)

2) Ruf dir die Situation detailliert vor Augen oder schreib sie auf. Was genau ist passiert? Wer war dabei?

3) Nimm dir kurz Zeit, um die Gefühle noch einmal aufleben zu lassen, die dieser Moment in dir ausgelöst hat.

4) Denke im letzten Schritt darüber nach, wie die Situation zustande kam. Warum kam es zu diesem schönen Moment?

Wenn du Lust hast, nimm dir eine Woche lang Zeit für dieses Ritual, und du wirst sehen, wie viele kleine Glücksmomente dir normalerweise entgehen.