Der ame­ri­ka­ni­sche Wirt­schafts­psy­cho­loge und Wis­sen­schaft­ler Adam Grant hat sich diesem Phä­no­men gewid­met. In seinem Buch Geben und Nehmen“ stellt er drei grund­le­gende Typen vor: Ers­tens gibt es die Nehmer, die ver­su­chen, mehr zu nehmen als zu geben. Zwei­tens gibt es die Nehmer, die mehr geben als sie nehmen. Und zu guter Letzt die meist­ver­brei­tete Form der Inter­ak­tion: soge­nannte Tau­scher, die stets ver­su­chen eine Aus­gleich aus Geben und Nehmen zu schaf­fen.

Wieso Geben“ erfolg­reich macht – in Gren­zen

In einer Reihe von Stu­dien konnte er fest­stel­len, dass viele jener Men­schen, die in ihrer Arbeit schlechte Leis­tun­gen ablie­fern, zur Gruppe der Geber gehö­ren. Nach genaue­rem Hin­se­hen erkannte er jedoch auch, dass viele der erfolg­reichs­ten Men­schen eben­falls zur Gruppe der Geber gehö­ren.

Die wich­tigs­ten Tipps in der Über­sicht:

1) Lerne ange­mes­sene Gren­zen zu setzen. Falls du oft um Hilfe gefragt wirst, setze klare Zeit­fens­ter für dich selbst, um in dieser Zeit unge­stört deine Arbeit zu ver­rich­ten.

2) Hilf ande­ren dort, wo deine Stär­ken liegen. Kleine Gefäl­lig­kei­ten, die nur wenige Minu­ten dauern sind dafür ideal.

3) Lass dich nicht von Neh­mern aus­nut­zen. Wenn du einer Person über­mä­ßig oft Gefal­len tust und nichts zurück­be­kommst, for­dere eine Gegen­leis­tung ein.

4) Lerne auch, selbst um Hilfe zu bitten. Das ist ein wei­te­res wich­ti­ges Unter­schei­dungs­merk­mal der zwei Geber-Grup­pen.

Es zahlt sich also aus, ande­ren zu helfen – aller­dings in Gren­zen. Der große Faktor, der die erfolg­rei­chen Geber von den erfolg­lo­sen unter­schei­det, ist die Art und Weise, wie sie ihren Kol­le­gen helfen.

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